Während der qualitative Nachweis gentechnisch veränderter Organismen und ihrer Verarbeitungserzeugnisse mittlerweile extrem leistungsfähig geworden ist, wird die Praxis bei der quantitativen Analytik immer wieder mit nicht nachvollziehbaren Ergebnissen konfrontiert. Im wachsenden Marktsegment für Lebensmittel „ohne Gentechnik“ und im Hinblick auf den Kennzeichnungsschwellenwert von 0,9 Prozent ist diese Situation für alle Beteiligten absolut unbefriedigend. Das war für den DVT Anlass, die beobachteten Defizite und die Unterschiede zwischen verschiedenen Laboratorien durch einen einfachen Test aufzuzeigen und deren Größenordnung unter praktischen Bedingungen zu beschreiben.