Futter für unsere Tiere – wir machen das
Bei der Herstellung von Fleisch, Milch, Käse oder Eiern sind zahlreiche Branchen der Landwirtschaft beteiligt. Die erste Stufe bildet der Bereich der Unternehmen, die Futtermittel, Vormischungen und Zusatzstoffe für Nutz- und Heimtiere herstellen, lagern und damit handeln. Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) vertritt als unabhängiger Wirtschaftsverband die Interessen dieser Firmen. Er repräsentiert ca. drei Viertel des deutschen Futtermittelmarktes und stellt damit die größte Interessenvertretung der Branche in Deutschland dar.
Hier finden Sie: Presseveröffentlichungen oder Positionen, Hintergrundinformationen zur Tierernährung oder zur Branche sowie aktuelle Meldungen. Informieren Sie sich in Sachen Futtermittel und Tierernährung.
Antworten auf gängige Vorurteile über Heimtierfutter
„Die tierischen Bestandteile im Hundefutter sind doch nur Abfall, da wird doch minderwertiges Fleisch verarbeitet“ oder auch „es ist zu viel Getreide im Futter enthalten, das ist für Hunde und Katzen ungesund“ – Meinungen und Vorurteile rund um Heimtierfutter und damit um die Ernährung des geliebten Haustieres finden sich immer wieder. Eine neue Fragen- und Antwortsammlung räumt mit den gängigsten Vorurteilen auf.
Dioxin in Bioeiern: Futterproben unauffällig
In den zurückliegenden Tagen waren in Eiern aus Bio-Betrieben in Nordrhein-Westfalen überhöhte Belastungen mit Dioxin-ähnlichen PCB bekannt geworden. Nun steht fest, dass das Futter als Eintragsquelle nicht in Betracht kommt. Neben den Eigenkontrollergebnissen sind auch die amtlichen Untersuchungsergebnisse des Futters unauffällig. Das entspricht zwar nicht der medialen Erwartung, überrascht aber aus fachlicher Sicht nicht, da es sich offenbar in allen Fällen um Betriebe mit Auslaufhaltung handelt.
Schnuppertag an der Deutschen Müllerschule Braunschweig
Am 20. April 2012 präsentiert die Deutsche Müllerschule Braunschweig (DMSB) ab 9.00 Uhr allen Interessierten ihr Studienangebot. Die DMSB ist die weltweit einzige Technikerschule mit einem staatlichen Abschluss in den Bereichen Müllerei und Mühlenbau.
Rekord bei globalem Futtermittelverbrauch erwartet
Der weltweite Bedarf an Futtermitteln wächst kontinuierlich und wird im laufenden Wirtschaftsjahr so groß ausfallen wie niemals zuvor. Die schätzt der Internationale Getreiderat (IGC) in seiner jüngsten Marktbeurteilung ein.
Destatis: Fleischproduktion 2011 steigt um 1,5 %
Im Jahr 2011 wurden in Deutschland insgesamt 8,2 Millionen t Fleisch gewerblich erzeugt. Damit ist die Fleischerzeugung gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent gestiegen und erreichte einen neuen Höchststand.
IGC erwartet knappes Getreideangebot
Der internationale Getreiderat (IGC) rechnet in den kommenden fünf Jahren mit einem eher knapp versorgten Weltmarkt. Der Januar-Marktbericht der Organisation erwartet im Zeitraum von 2011/12 bis 2016/17 einen Anstieg der globalen Getreideerzeugung um 8,7 Prozent auf 1,98 Milliarden Tonnen. In der gleichen Periode soll der Verbrauch um 8,3 Prozent ebenfalls auf 1,98 Milliarden Tonnen wachsen. Unterstellt wird, dass sich die weltwirtschaftliche Lage nicht weiter eintrübt und die Nachfrage allenfalls kurzfristig gedämpft wird.
Neue Übersicht über Futtermittel
Futter ist die Grundlage der Tierhaltung – das gilt für die landwirtschaftliche Nutztierhaltung und die nachgelagerte Ernährungsindustrie und die Haltung von Heim- und Hobbytieren. Die Branche ist bedeutender Teil des Agribusiness und der Ernährungsindustrie. Was es für verschiedene Futterarten gibt, zeigt eine neue Übersicht des Verbandes.
DVT-FutterFakten ergänzt
Die 2011 entwickelten DVT-FutterFakten wurden aktuell zum Messeauftritt auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin (20.-29.01.2012) ergänzt. Sie bündeln Informationen rund um Futtermittel sowie Tierernährung und begegnen dabei auch häufigen Vorurteilen.
Leitungswechsel beim Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF
Zum 1. Januar 2012 übernahm Dr.-Ing. Rainer Benning (49) die Leitung des Forschungsinstitutes der Internationalen Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik e.V. (IFF) in Braunschweig-Thune. Bis Ende 2011 leitete er den Forschungsbereich „Prozessautomatisierung von Strömungen in Bio- und Medizintechnik“ am Lehrstuhl für Strömungsmechanik der Universität Erlangen-Nürnberg.
DVT-Praxistest zeigt gravierende Defizite bei der quantitativen GVO-Analytik
Während der qualitative Nachweis gentechnisch veränderter Organismen und ihrer Verarbeitungserzeugnisse mittlerweile extrem leistungsfähig geworden ist, wird die Praxis bei der quantitativen Analytik immer wieder mit nicht nachvollziehbaren Ergebnissen konfrontiert. Im wachsenden Marktsegment für Lebensmittel „ohne Gentechnik“ und im Hinblick auf den Kennzeichnungsschwellenwert von 0,9 Prozent ist diese Situation für alle Beteiligten absolut unbefriedigend. Das war für den DVT Anlass, die beobachteten Defizite und die Unterschiede zwischen verschiedenen Laboratorien durch einen einfachen Test aufzuzeigen und deren Größenordnung unter praktischen Bedingungen zu beschreiben.






