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Wechselhafte Märkte - Herausforderungen und Perspektiven für die Futterwirtschaft

Deutscher Verband Tiernahrung e. V. (DVT)

Würzburg/Bonn. „Der Umgang mit immer volatileren Märkten bleibt die zentrale Herausforderung für die Unternehmen der Futterwirtschaft“, so Dr. Heinz Roling, Präsident des Deutschen Verbandes Tiernahrung anlässlich der Jahrestagung des DVT in Würzburg.

Die zukünftigen Herausforderungen und Perspektiven der Branche und der vor- und nachgelagerten Futtermittelkette will der Verband mit einer Vortragsveranstaltung unter dem Blickwinkel der Veredlungswirtschaft, der Rohstoffmärkte, des Risikomanagements, der Qualitätssicherung und der Unternehmensführung bewerten.

„In der aktuellen Marktentwicklung zeigt sich, dass der Weg bergab oft schwieriger ist als der bergauf“, so Roling. Das Volatilitätsmanagement der Unternehmen habe in den vergangenen Monaten den Übergang aus der Rohstoffhausse zurück zu gut versorgten Märkten bewältigen müssen. Zusätzlich hätten die starke Abwärtsbewegung des US-Dollar und die Auflösung spekulativer Positionen in den Märkten die Situation kurzfristig verschärft. Dies war der Testlauf für die seit dem außergewöhnlichen Preisanstieg in den Vorjahren neu ausgerichteten Instrumente und Strategien zum Risikomanagement und zur Finanzierung.

Die Märkte für Getreide und Proteinfuttermittel zeigen in ihrer starken Angebotsreaktion, dass die Marktkräfte Produktionspotenziale kurzfristig mobili-sieren können. Es ist aber leichtfertig, das Ende aller Knappheiten auszurufen, zumal die weltweite Nachfrage weiter strukturell wächst und das größere Getreideangebot lediglich 0,2 % des jährlichen Verbrauches ausmacht. Zu verbesserter Ressourceneffizienz und größerer Intensität in der Produktion gibt es auch unter veränderten Marktverhältnissen keine Alternative.

Mittel- und langfristig sieht der DVT gute Ausgangsbedingungen für die Futterwirtschaft. Die Tierhaltung am Standort Deutschland konnte bereits in einigen Bereichen ein nachhaltiges langjähriges Wachstum verbuchen und sieht sich einer weltweit steigenden Nachfrage nach Veredelungserzeugnis-sen gegenüber. Die Futtermittelbranche liefert der Tierhaltung eine nachhaltige Grundlage für ihr weiteres Wachstum; sie agiert als Schnittstelle zwischen den Rohstoffmärkten, der Tierernährung, der Qualitätssicherung und der Logistik. Die Veredlung kann ihre Stärken jedoch nur ausspielen und mit der Erzeugung hochwertiger Lebensmittel die Märkte erschließen, wenn diese Wachstumsperspektive nicht durch politische und rechtliche Hürden künstlich begrenzt wird. Beispiele dafür sind die GVO-Zulassungspolitik der EU oder das immer noch unveränderte nationale Verfütterungsverbot für tie-rische Fette.

Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) vertritt als unabhängiger Wirtschaftsverband die Interessen der Unternehmen, die Futtermittel, Vormischungen und Zusatzstoffe für Nutz- und Heimtiere herstellen, lagern und damit handeln.

Pressemeldung zum Download

Kontakt:
Bernhard Krüsken
Tel: 0228 97568-29 • Fax: 0228 97568-68
E-Mail: kruesken@dvtiernahrung.de

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