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Ursula Heinen sprach sich gegen Hindernisse durch Nulltoleranzregelungen aus

Deutscher Verband Tiernahrung e. V. (DVT)

Fachgespräch des Verbändenetzwerks Grain Club in Berlin

Der Grain Club, in dem der Bundesverband der agrargewerblichen Wirtschaft, der Deutsche Raiffeisenverband, der Deutsche Verband Tiernahrung, der Verband Deutscher Mühlen, der Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse und der Verband Deutscher Ölmühlen zusammenarbeiten, hat am 24. Oktober in Berlin ein Fachgespräch zum Thema "Nulltoleranz – Realität oder Wunschdenken?" durchgeführt.

Die Nulltoleranz ist für Händler und Verarbeiter von Lebens- und Futtermitteln eine schwerwiegende Herausforderung. Einerseits stellen veränderte analytische Methoden, politische Rahmenbedingungen und ihre Konsequenzen die Unternehmen vor neue – zum Teil schwierige – Aufgaben. Andererseits ist der Aspekt der Rohwarenverfügbarkeit und des Imports betroffen.

Die Verbände konnten sich über ein reges Interesse, insbesondere zahlreiche Vertreter aus der Politik, freuen. VDM Vizepräsident Michael Gutting begrüßte die Teilnehmer und stellte die mit dem Thema zusammenhängenden Probleme eingehend dar. Er wies dabei auf die großen Leistungen der Lebensmittelkette für die Lebensmittelsicherheit und den Verbraucherschutz hin. Für die Lebensmittelwirtschaft erläuterte Dr. Christoph Persin von den Kampffmeyer Mühlen die Bedeutung von Nulltoleranzen im betrieblichen Alltag eines verantwortungsbewussten Lebensmittelherstellers.

Die neue parlamentarische Staatsekretärin im BMELV, Frau Ursula Heinen, die der Einladung des Verbändenetzwerks ebenfalls gefolgt war, zeigte sich in ihrem Statement offen für die Probleme der Lebensmittelwirtschaft und des Handels: Sie sprach sich für schnellere Zulassungsverfahren für GVO aus, für einen zügigeren Informationsaustausch über Risikobewertungen, stellte im Bereich von Arzneimittelrückständen den Übergang zu „Referenzwerten“ in Aussicht und brachte ihr Interesse an der weiterem Zusammenarbeit mit der Wissenschaft und den betroffenen Wirtschaftskreisen zum Ausdruck.

Professor Dr. Hans Schenkel, Landesanstalt für landwirtschaftliche Chemie, Universität Hohenheim, Stuttgart, sprach im Anschluss über die „Nulltoleranz bei Lebens- und Futtermitteln“ und nahm eine Bewertung aus wissenschaftlicher Sicht vor. Robert Bruns von A. C. Toepfer International, Hamburg, ging schließlich auf Aspekte des Umgangs mit „Nulltoleranzen aus der Sicht des Importhandels“ ein. Im anschließenden Fachgespräch wurde das Gehörte eingehend diskutiert.

Mit der Veranstaltung ist es gelungen, die wesentlichen Aspekte des Themas anzusprechen und die zahlreich erschienenen Vertreter aus der Politik und den Behörden für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.

Pressemeldung im pdf-Format

Kontakt:
Stephan Schlüter
Tel:  0228/97568-23
Fax:  0228/97568-68
E-Mail:  schlueter@dvtiernahrung.de
www.dvtiernahrung.de

 

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