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Henneberg-Lehmann-Preis geht an Prof. Dr. Schenkel

Deutscher Verband Tiernahrung e. V. (DVT)

Querschnitts- und Generalistendenken als besondere Verdienste

Göttingen – Der renommierte Henneberg-Lehmann-Preis, den die gleichnamige Stiftung für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Tierernährung verleiht, geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Hans Schenkel, Leiter der Landesanstalt für Landwirtschaftliche Chemie der Universität Hohenheim.
Der durch den Deutschen Verband Tiernahrung e. V. gestiftete Preis wird jährlich vergeben und im zweijährigen Rhythmus an der Universität Göttingen verliehen. Am gestrigen Abend wurde Prof. Schenkel im Rahmen einer akademischen Feier der Landwirtschaftlichen Fakultät in Göttingen ausgezeichnet. Im Beisein zahlreicher Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft, die auf Grund der Feierlichkeiten zum 150. Gründungsjahr der ehemaligen Versuchsstation Göttingen-Weende und wegen des Kongresses des Verbandes Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA) in Göttingen weilen, erhielt Prof. Schenkel die Verleihungsurkunde.
Besonders anerkannt wurden damit seine herausragenden „Verdienste bei Futtermittelbewertung, Bedarfsermittlung und Nährstoffbilanzierung von Nutztieren, Risikoabschätzungen für unerwünschte Transferprozesse in der Nahrungskette“ und die „Umsetzung wissenschaftlicher Grundlagen in das Futtermittelrecht“, wie es in der Begründung heißt.

Als Kuratoriumsmitglied würdigte Prof. Dr. Gerhard Flachowsky den Preisträger in seiner Laudatio als einen „hervorragenden Repräsentanten“ des wissenschaftlichen Querschnitts- und Generalistengedankens. Manchmal werde Schenkel aufgrund seines großen Wissens und seiner Erfahrungen mit einem „lebenden Lexikon“ verglichen. Ebenso vielfältig wie seine Arbeit in Forschung und Lehre gestalte sich sein Engagement in den zahlreichen Gremien, in denen er vertreten sei.
Im Anschluss an die Preisverleihung sprach Prof. Schenkel über "Unerwünschte Transferprozesse in der Nahrungskette - ein Beitrag zur Risikoabschätzung".

Hintergrund

Am 20. September 1955 beschloss die Mitgliederversammlung des Fachverbandes der Futtermittelindustrie in Goslar die Einrichtung eines Preises zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten im Bereich der Tierernährung. Damit legte sie den Grundstein für die heutige Henneberg-Lehmann-Stiftung und den gleichnamigen Wissenschaftspreis.

Ausgezeichnet werden sowohl verdiente Wissenschaftler und Persönlichkeiten der landwirtschaftlichen Praxis als auch Nachwuchswissenschaftler, deren Arbeiten in wissenschaftlicher, technischer oder wirtschaftlicher Hinsicht zur Verbesserung der Ernährung landwirtschaftlicher Nutztiere und der erzeugten Produkte beigetragen haben. Bisher hat die Henneberg-Lehmann-Stiftung 83 Persönlichkeiten ausgezeichnet.

Die Auswahl der Preisträger trifft das Kuratorium der Henneberg-Lehmann-Stiftung. Diesem gehören fünf Vertreter der Agrarwissenschaften, drei Vertreter der praktischen Landwirtschaft sowie der Stiftungsvorstand, der durch den Deutschen Verband Tiernahrung (DVT) gebildet wird, an.

Anmerkung für Redaktionen: Sollten Sie weitere Informationen benötigen, so stellen wir Ihnen diese gerne zur Verfügung.

Pressemeldung im pdf-Format

Kontakt:
Stephan Schlüter
Tel:  0228/97568-23
Fax:  0228/97568-68
E-Mail:  schlueter@dvtiernahrung.de
www.dvtiernahrung.de

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