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FEFAC-Präsident fordert Priorität für Wettbewerbsfähigkeit und Ressourceneffizienz

Deutscher Verband Tiernahrung e. V. (DVT)

Der neu gewählte FEFAC-Präsident Patrick Vanden Avenne hat anlässlich des FEFAC-Kongresses in Hamburg die strategischen und politischen Forderungen der Europäischen Futtermittelindustrie präsentiert.

Die Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2013 muss die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Tierhaltung stärken und Anreize für eine ressourceneffiziente Erzeugung setzen. Futtermittelindustrie und Veredlungssektor müssen laut Vanden Avenne gemeinsam daran arbeiten, mehr und besser mit weniger Aufwand zu produzieren: „Die effiziente Nutzung von Ressourcen ist die treibende Kraft und Aufgabe unserer Industrie. Wir werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte vorantreiben, neue Technologien und Fütterungsstrategien entwickeln, um die Gesamteffizienz von Tierernährung und Lebensmittelerzeugung weiter zu verbessern“. FEFAC wird sich nach der Maßgabe seiner Mitglieder zukünftig verstärkt um das Thema Forschung, Entwicklung und Innovation kümmern.

Damit leistet die europäische Futtermittelindustrie einen Beitrag zur EU-Agenda 2020 und zur Erfüllung der Ziele bezüglich Ressourcenmanagement und nachhaltiger Wirtschaft. FEFAC unterstützt aktiv die Entwicklung von Nachhaltigkeitsplattformen auf europäischer und internationaler Ebene, so beispielsweise die Plattform für die nachhaltige Sojaproduktion (RTRS) und den Runden Tisch der EU-Lebensmittelkette betr. Nachhaltigkeit in Produktion und Verbrauch (SCP). Ebenfalls dazu gehört die Entwicklung und Unterstützung von EU- und FAO-Forschungsprojekten zur Verbesserung der Umweltauswirkungen der Futtermittel- und Veredlungswirtschaft.

Patrick Vanden Avenne weist auf das Engagement in Sachen Soja besonders hin: „Der FEFAC-Vorstand hat einen vorläufigen Europäischen Importstandard für nachhaltiges Soja verabschiedet, der auf vier Hauptkriterien des RTRS-Standards beruht. Das ist ein Meilenstein für die Markteinführung von nachhaltig erzeugtem Soja in der Tierernährung“.

FEFAC fordert eine rasche Verabschiedung des EU-Kataloges der Futtermittel-Ausgangserzeugnisse, der auf mittlerweile 400 neue Produkteinträge umfasst und von 39 europäischen Organisationen des Futtermittelsektors ausgearbeitet worden ist. Der Katalog ist nicht nur ein Eckpfeiler des Koregulierungsansatzes, der in der neuen EUVerordnung über das Inverkehrbringen und die Verwendung von Futtermitteln verankert ist. Er verbessert darüber hinaus die Markttransparenz und bringt Rechtssicherheit für Landwirte und Futtermittelunternehmer im Hinblick auf die rechtliche Einordnung von Futtermitteln. Der neue FEFAC-Präsident bekennt sich nachdrücklich zu einem offenen Dialog mit allen Interessengruppen der Futter- und Lebensmittelkette. „Wir müssen gemeinsam die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Tierhaltung sicherstellen und den Ansprüchen unserer Märkte und Verbraucher in Bezug auf Mischfutterherstellung und die Erzeugung von Lebensmitteln tierischer Herkunft genügen“, so Patrick Vanden Avenne.

Pressemitteilung als PDF-Datei


Hamburg, 11. Juni 2010

Herausgeber:

  1. FEFAC, der Europäische Verband der Mischfutterindustrie, vertritt 21 nationale Verbände in 20 EU-Ländern sowie Fachverbände als Beobachtende/Assoziierte Mitglieder in der Schweiz, der Türkei, Kroatien, Serbien, Russland und Norwegen. Die gesamte Mischfutterindustrie in der EU beschäftigt über 110.000 Personen in mehr als 4.500 Produktionsbetrieben, die größtenteils in ländlichen Gebieten angesiedelt sind, die kaum andere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten.
  2. Die landwirtschaftlichen Nutztiere in der EU-27 verzehren schätzungsweise 465 Mio. t Futtermittel pro Jahr, von denen etwa 30% durch die Mischfutterindustrie hergestellt werden. Der Umsatz der europäischen Mischfutterindustrie wird für 2009 auf 40 Mrd. € geschätzt.
  3. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website (www.fefac.eu) oder bei Alexander Döring, Generalsekretär, Tel. +32-2-285.00.50, Fax +32-2-230.57.22, E-Mail: fefac@fefac.eu.

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