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Deutsche Futtermittelwirtschaft bestätigt Aufwärtstrend

Deutscher Verband Tiernahrung e. V. (DVT)

Wirtschaftszahlen von 2025 zeigen unterschiedliche Zuwächse in allen Produktsegmenten

Bonn. Die Mischfutterproduktion verzeichnet in 2025 wie im Vorjahr erneut leichte Gewinne. Die Umsatzmengen im Kalenderjahr 2025 stiegen um 2,94 Prozent auf 22,5 Millionen Tonnen (+643.000 Tonnen). Das gab der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) auf seiner Jahrespressekonferenz am Dienstag bekannt. Die veröffentlichten Zahlen basieren auf den von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) erhobenen Daten. Der Anstieg beim Misch-futter wurde in 2025 vor allem in den Produktsegmenten Rinder (+3,89 Prozent), Kälber (+8,9 Prozent) und Legehennen (+4,04 Prozent) beeinflusst. Im Schweine-segment verzeichnete die deutsche Futtermittelwirtschaft einen Anstieg von nur 1,57 Prozent.

Die Mengenabsatzzahlen konnten in den Produktionsregionen Deutschlands in unterschiedlichem Umfang zulegen: In der Region Nord*, die den Großteil der Mischfutterproduktion in Deutschland stellt, ist ein leichter Zuwachs auf rund 16,2 Millionen Tonnen zu verzeichnen (+2,62 Prozent). In der Region Süd stieg der Anteil deutlich auf rund 3 Millionen Tonnen (+3,39 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr, im Osten blieb die Produktion in etwa gleich mit rund 3,2 Millionen Tonnen. Die Mineralfuttermenge in Deutschland stieg um 5,34 Prozent und liegt 2025 bei rund 643.700 Tonnen.

2025 lagen die Ausgaben der Landwirtschaft für Futtermittel insgesamt laut der ersten Schätzung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bei 9,8 Mrd. Euro (ohne Umsatzsteuer). Die Ausgaben für Mischfutter nahmen dabei mit 86 Prozent den größten Anteil mit 8,4 Mrd. Euro ein. Die Ausgaben für Einzelfuttermittel lagen im Jahr 2025 bei 1,3 Mrd. Euro. Getreide machte mit 663 Mio. Euro den größten Anteil aus, gefolgt von den Koppelprodukten Ölkuchen und Ölschrote mit 496 Mio. Euro.

 

Über den DVT

Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) vertritt als unabhängiger Wirtschaftsverband die Interessen der Unternehmen, die Futtermittel, Vormischungen und Zusatzstoffe für Nutz- und Heimtiere herstellen, lagern und damit handeln.

*Region Nord: Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen / Region Süd: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland / Region Ost: Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

 

Kontakt:

Mark Jungbluth
Pressesprecher
Tel.: 0228 97568-23
Mob.: 0178 6387828
jungbluth@dvtiernahrung.de

Deutscher Verband 
Tiernahrung e. V.
Beueler Bahnhofsplatz 18
53225 Bonn

www.dvtiernahrung.de
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