Grain Club zur Grünen Woche: Produkte und Lebensmittel aus heimischer Landwirtschaft sind gefragt - ihre Erzeuger verdienen Anerkennung; Grain Club kritisiert Stimmungsmache gegen Agrar- und Ernährungswirtschaft in Deutschland durch Agrarbündnis

16.01.2015 15:08

Berlin, 16. Januar 2015. Der Grain Club bekennt sich anlässlich des Auftakts der Grünen Woche zu Erzeugern und Erzeugnissen der heimischen Landwirtschaft. Initiativen, die unter dem Motto „Wir haben es satt“ mit unhaltbaren Aussagen Stimmung gegen die heimische Agrar- und Ernährungswirtschaft machen, schaden hingegen dem Ansehen dieses wichtigen Produktionszweiges. „Unsere hervorragenden landwirt-schaftlichen Produkte und Lebensmittel „Made in Germany“ sind im In- und Ausland gefragt und liefern das Fundament für den gesellschaftlichen Wohlstand in Deutschland“, erklärt Dr. Hermann-Josef Baaken, Geschäftsführer des Deutschen Verbandes Tiernahrung e.V. für den Grain Club.

„Eine Schwächung der landwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in Deutschland, etwa durch die gesetzliche Vorgabe zur Stilllegung produktiver Flächen, führt dagegen zu weniger Erträgen“, sagt  Baaken weiter. In der Konsequenz würde dies unweigerlich zu Landnutzungsänderungen führen, da die fehlenden Mengen auf anderen Flächen erzeugt werden müssten. Das wäre alles andere als nachhaltig.

Baaken erklärt: „Das Agrarbündnis fordert eine Agrarpolitik, die keinerlei Mehrwert für den Verbraucher schafft. Ganz im Gegenteil strebt es eine Agrarwirtschaft des vergangenen Jahrhunderts mit weniger Qualität und geringeren Erträgen an. Entscheidend ist mit Blick auf globale Herausforderungen wie Ernährungssicherung und Klimawandel aber eine nachhaltigere und effizientere Produktion auf bestehenden Flächen. Dazu sind auch Offenheit und Aufgeschlossenheit für Innovationen und neue Technologien notwendig und auch das Bewusstsein dafür, dass internationale Handelsströme maßgeblich die Versorgung der Welt mit Agrarprodukten verbessern.“

Die bestehenden Umwelt- und Qualitätsstandards in der Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland seien weltweit mit die höchsten und ein Vorbild für Drittstaaten, so Baaken: „Die Unternehmen in der Wertschöpfungskette von der Pflanzenzucht, über die Weiterverarbeitung bis hin zum internationalen Handel, stehen im internationalen Wettbewerb und gehören zu den modernsten und besten weltweit. Darauf können wir stolz sein.“

Der Grain Club begrüßt die Aktion von Landwirten „Wir machen Euch satt!“, die sich für einen Dialog mit der modernen Landwirtschaft einsetzt. Damit werde deutlich gemacht, dass unsere Agrarwirtschaft verantwortungsvoll arbeitet und mit Engagement hochwertige und nachhaltige Produkte für die Verbraucher erzeugt.

Die Pressemitteilung des Grain Clubs kann im Internet unter www.grain-club.de/presse/ abgerufen werden.

Über den Grain Club
Der Grain Club ist eine Allianz von Verbänden der Lebens- und Futtermittelwirtschaft. Die Mitglieder des Grain Clubs repräsentieren die verschiedenen Stufen der Getreide-, Futtermittel- und Ölsaatenwirtschaft. In der Wertschöpfungskette der Agrar- und Ernährungswirtschaft sind die Mitgliedsunternehmen dieser Verbände in den der Landwirtschaft vor- und nachgelagerten Bereichen Verarbeitung, Herstellung und Handel tätig. Zum Grain Club gehören:

  • Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft e. V.
  • Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V.
  • Deutscher Raiffeisenverband e. V.
  • Deutscher Verband des Großhandels mit Ölen, Fetten und Ölrohstoffen e. V.
  • Deutscher Verband Tiernahrung e. V.
  • OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e. V.
  • Verband Deutscher Mühlen e. V.
  • Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse e. V.


Kontakt Grain Club (Sekretariat bis 31.12.2015):
Deutscher Verband Tiernahrung e. V. (DVT)
Beueler Bahnhofsplatz 18, 53225 Bonn
Britta Noras (Pressereferentin)
Tel.: +49 (0) 228 97568-23, Fax: +49 (0)228 97568-68
E-Mail: noras dvtiernahrung(dot)de
Internet Grain Club: www.grain-club.de


 
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