DVT-Pressemitteilungen

  • Braunschweig/Bonn. Wie kann die heutige Milchviehhaltung vor dem Hintergrund zahlreicher Anforderungen, wie Tiergesundheit, Tierwohl, Klima und Wirtschaftlichkeit, verbessert werden? Dies ist die zentrale Frage des Forschungsprojekts optiKuh. Das Projekt wurde mit einer zweitägigen Veranstaltung im Friedrich-Löffler-Institut in Braunschweig abgeschlossen. Eines der Ergebnisse aus dem Bereich Milchkuhfütterung zeigt, wie komplex die Thematik ist: Die Art und Qualität des im jeweiligen Betrieb vorhandenen Grundfutters spielt eine große Rolle. Die Milchleistung steigt in unterschiedlichem Maß mit Anstieg des Kraftfutteranteils. Insgesamt ist die Wahl der Intensität der Fütterung unter Beachtung der einzelbetrieblichen Gegebenheiten bezüglich Management, Technisierung, Futtergrundlage und Preisrelation vorzunehmen.

  • Berlin/Bonn. Ein individueller Speiseplan, durch den es an nichts mangelt, der aber auch kein Übergewicht zulässt, sowie freier Zugang zu Futter und Wasser – die Versorgung unserer Nutztiere wie Kuh, Schwein oder Huhn ist deutlich besser als für so manchen Menschen. Die Tiere bekommen täglich ihr „Menü“ bereitet, das typgenau und optimiert zusammengemischt ist. Wie das geht und was sich eigentlich im Mischfutter befindet, zeigt der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche vom 19. bis 28. Januar 2018 in Berlin in der Halle 3.2.

  • Berlin/Bonn. Dr. Walter Staudacher erhielt heute den DVT-Award im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Verbands Tiernahrung e. V. (DVT) in Berlin. Der Award wird an Personen vergeben, die sich durch besondere Leistungen beispielhaft über längere Zeit für die Futtermittelwirtschaft einsetzen oder eingesetzt haben. Die preiswürdige Person sollte mit der Arbeit der Branche eng verbunden sein. DVT-Präsident Jan Lahde würdigte Dr. Staudachers Leistungen ausführlich und begründet die Wahl: „Durch seine Mitwirkung und Impulse sind grundlegende Arbeiten im DLG-Arbeitskreis Futter und Fütterung entstanden, die für die Tierhaltung auch mit Blick auf die Umweltschutzinteressen eine maßgebliche Bedeutung haben. Die Arbeit von Dr. Staudacher und letztlich auch insgesamt der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft wollen wir damit besonders würdigen.“

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