DVT-Pressemitteilungen

  • Berlin/Bonn. Für die deutsche Futtermittelwirtschaft sind das umfassende Angebot und die Auswahl eines breiten Spektrums an Rohstoffen unverzichtbar. Dies betont Dr. Hermann-Josef Baaken, DVT-Geschäftsführer, auf der heutigen Jahrespressekonferenz in Berlin. Ordnungspolitische Eingriffe in den Markt durch Importverbote, künstliche Barrieren für den Einsatz oder Vorgaben aus der Lebensmittelwirtschaft, die über einzelne Produktsegmente hinausgehen, würden zu dramatischen Veränderungen und einer Verschlechterung der Wettbewerbssituation der tierischen Veredlung und Lebensmittelwirtschaft führen. Das Ergebnis wäre, dass sich die Lebensmittel verteuern oder sogar im Ausland produziert würden. Wenn die klimatischen Vorzüge in den verschiedenen Regionen der Welt nicht mehr genutzt werden könnten, wäre auch das Ziel der Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft verfehlt.

  • Berlin/Bonn. Die Mischfutterhersteller in Deutschland konnten für das Jahr 2016 das Produktionsergebnis aus dem Vorjahr mit knapp 23,8 Millionen Tonnen halten, so meldet der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT). Den Schätzungen des Verbandes zufolge betrug der wertmäßige Umsatz im Kalenderjahr 2016 bei den gewerblich gehandelten Futtermitteln für die deutsche Futtermittelwirtschaft rund 7,1 Milliarden Euro, davon entfielen 6,3 Milliarden Euro auf Mischfutter. Dies ist allerdings im Vergleich zum Vorjahr erneut ein Gesamtumsatzrückgang um rund 5,6 Prozent (rund 7,5 Milliarden Euro für Futtermittel bzw. 6,7 Milliarden Euro für Mischfutter). DVT-Präsident Jan Lahde erläutert: „Die Entwicklung ist auf eine insgesamt gute weltweite Verfügbarkeit von Rohstoffen zurückzuführen, die sich auch für die nächsten Monate abzeichnet.“

  • Berlin. Nur eine international wettbewerbsfähige deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft trägt zur Ernährung der Weltbevölkerung mit hochwertigen Nahrungsmitteln sowie zu mehr Klima- und Ressourcenschutz bei. Damit dieser wichtige Auftrag des nachhaltigen Wirtschaftens erfüllt werden kann, muss die Bundespolitik in der 19. Wahlperiode innovationsfreundliche und verlässliche Rahmenbedingungen in Deutschland umsetzen und in der Europäischen Union mit Nachdruck vertreten.

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