DVT-Pressemitteilungen

  • Zur Jahrespressekonferenz am 2. April 2019 gibt es auch eine Auswahl an Audio-Beiträgen, die zum Reinhören und Download bereitstehen.

  • Berlin/Bonn. Die Entwicklung in der Agrar- und Umweltpolitik zeigt auch in der Futtermittelindustrie deutliche Auswirkungen. Für Jan Lahde, Präsident des Deutschen Verbands Tiernahrung e. V. (DVT), hat sie einen erheblichen Anteil an dem aktuellen Abschwung in der Mischfutterproduktion. Er betrachtet mit Sorge den zunehmenden Druck in der Landwirtschaft zur Reduzierung der Stickstoff- und Phosphorausträge, die durch die EU-Regelungen den nationalen Gesetzgeber noch einmal die Nachjustierung veranlasst haben: „Davon sind auch die Hersteller von Tiernahrung betroffen: direkt durch die Bereitstellung von Stickstoff- und Phosphorreduziertem Mischfutter und indirekt durch die Reduzierung der landwirtschaftlichen Produktion. Das wird sich mittelfristig auf die Betriebsstrukturen auswirken.“ Auch das letztjährige EuGH-Urteil zu den neuen Züchtungstechniken und die gesamte öffentliche Diskussion und Meinung zur Gentechnik sieht der Verband kritisch, weil damit auch die internationale Wettbewe

  • Berlin/Bonn. Die deutschen Futtermittelhersteller haben im Kalenderjahr 2018 nach den vorläufigen statistischen Erhebungen insgesamt 23,8 Millionen Tonnen Mischfutter hergestellt. Dieses leichte Minus von einem Prozent zum Vorjahr veröffentlichte der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) bei seiner heutigen Jahrespressekonferenz. Der Rückgang der Mischfutterproduktion erklärt sich vor allem durch die Marktanpassungen bei der deutschen Schweineproduktion. DVT-Präsident Jan Lahde erläuterte dazu: „Es ist festzustellen, dass die Veränderungen in der tierischen Veredlung nicht ohne Anpassung der strukturellen Veränderungen unserer Branche bleiben.“

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