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  • Berlin. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 25. Juli 2018 zur Anwendung gezielter Mutagenese mit Hilfe der neuen Züchtungstechniken (NZT) führt in der Agrar- und Ernährungswirtschaft, aber auch in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft insgesamt zu kontroversen Diskussionen. Mit der Nachricht der Entwicklung eines “weltweit ersten Open-Source-Nachweisverfahrens für Pflanze aus neuer Gentechnik” haben Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e. V. (VLOG), Greenpeace und weitere Organisationen unzutreffenderweise den Eindruck erweckt, es gäbe fortan eine universelle Lösung zum analytischen Nachweis von NZT-Produkten. Dies haben sowohl deutsche als auch europäische Fachbehörden umgehend widerlegt.

  • Berlin. Von neuen Techniken der Pflanzenzüchtung wie dem Genome Editing erwarten Experten erhebliche Fortschritte für eine nachhaltigere, an die Folgen des Klimawandels angepasste, Landwirtschaft. Mit einem breiten gesellschaftlichen Dialog und der sachlichen Debatte um einen angemessenen rechtlichen Rahmen, müssten alle Beteiligten dazu beitragen, dass man die Chancen der neuen Techniken auch nutzen könne. In diesen Botschaften sehen sich die Veranstalter nach dem Auftakt der neuen Reihe „Dialog Genome Editing“, der am 9. November 2020 digital stattfand, gestärkt. Unter dem Titel „Mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft mit neuen Züchtungstechniken – Rahmenbedingungen, Perspektiven, Beispiele“ hatten 18 Verbände der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Deutschland dazu eingeladen, die Veranstaltung im Livestream zu verfolgen und mitzudiskutieren.

  • Bonn. Mit Blick auf die vom 19. bis 20. Oktober stattfindende Tagung des Europäischen Rates für Landwirtschaft und Fischerei begrüßt der europäische Dachverband der Futtermittelindustrie (FEFAC) ausdrücklich das Bestreben der EU, den Protein-Selbstversorgungsgrad zu erhöhen. „Die zunehmende Eigenversorgung wirkt sich positiv auf die Ernährungssicherheit und -unabhängigkeit der EU aus. Außerdem dient sie den im Green Deal verankerten Nachhaltigkeitszielen“, betont Dr. Hermann-Josef Baaken, Sprecher der Geschäftsführung des Deutschen Verbands Tiernahrung e. V. (DVT), dem größtem FEFAC-Mitgliedsverband.

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