Zusatzstoffe

Neben den eiweiß-, fett- und kohlehydrathaltigen sowie mineralischen Komponenten, die in erster Linie den Nährstoffbedarf der Tiere sichern, werden in der Mischfutterherstellung auch Zusatzstoffe wie beispielsweise Spurenelemente, Vitamine, Enzyme, Mikroorganismen, Aromastoffe etc. eingesetzt.

Der Einsatz von Zusatzstoffen ist streng geregelt. Zusatzstoffe müssen für die Verwendung in Futtermitteln eine Zulassung durchlaufen, die spätestens alle 10 Jahre erneuert werden muss.

Grundsätzlich wird zwischen lebensnotwendigen (essenziellen) und nicht-lebensnotwendigen (nicht-essenziellen) Zusatzstoffen unterschieden. Zu den lebensnotwendigen Zusatzstoffen zählen Vitamine und Spurenelemente. Alle anderen Zusatzstoffe dienen hauptsächlich

  • der Verbesserung der Futterqualität,
  • einer verbesserten Futteraufnahme,
  • einer Erhöhung der Futterausnutzung und damit
  • der Verminderung von Ausscheidungen und/oder
  • der Erzielung bestimmter Produkteigenschaften (Geruch, Farbe, Haltbarkeit etc.).
  • Zusatzstoffe können auch der Vorbeugung bzw. Eindämmung von Krankheiten dienen (z. B. Kokzidiostatika).

Zusatzstoffe werden häufig mit so genannten Trägerstoffen vermischt und als Vormischungen (Premixe), z. B. zum Einsatz in der Mischfutterherstellung, angeboten. Die Trägerstoffe dienen einer homogenen Verteilung der Zusatzstoffe und demzufolge auch einer gleichmäßigen Verteilung im Mischfutter.

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