Futterumstellungen nicht nur in Stressphasen auf ein Mindestmaß beschränken

Schweine und Geflügel sind Nutztiere mit einhöhligem Magen und einem besonders sensiblen Verdauungssystem. Dies gilt in besonderem Maße für solche Tiere, die aufgrund des züchterischen Fortschritts in der Lage sind, sehr hohe Leistungen in der Zucht und der Mast respektive als Legeleistung zu erbringen.

Eine wesentliche Voraussetzung dafür, diese hohen Leistungen erbringen zu können und dabei auch die Gesundheit der Nutztiere nicht zu gefährden ist eine ausgewogene, leistungsgerechte und möglichst ungestörte Futterversorgung, die nicht nur darauf ausgerichtet ist, die Tiere mit den erforderlichen Hauptnährstoffen in ausreichender Menge zu versorgen. Unbedingte Voraussetzung für die Gesunderhaltung ist auch die Versorgung mit Mikronährstoffen und eine besondere hygienische Qualität der Futtermittel, die darüber hinaus möglichst wenigen Schwankungen und Umstellungen unterliegen darf. Alleine die aus Gründen der Ernährungsphysiologie der Tiere aber auch aus Umweltschutzgründen erforderlichen Anpassungen der Nährstoffzusammensetzung nach Alter der Nutztiere (auch bekannt als Phasenfütterung) bringt regelmäßige Stresssituationen für Nutztiere mit sich, die auch zu Verdauungsstörungen bis zu Durchfallerscheinungen führen können.

Das vollständige Psositionspapier finden Sie im rechten Seitenbereich.

 
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