Positionierung zum Lieferkettengesetz veröffentlicht

08.12.2020 12:15
Kategorie: Agrarpolitik

Im Rahmen des heutigen digitalen Pressegespräches hat der DVT seine offizielle Position zum geplanten Lieferkettengesetz veröffentlicht. Darin spricht sich der Verband deutlich gegen ein Lieferkettengesetz in der geplanten Form aus.

Vielmehr setzt sich der DVT dafür ein, verpflichtende Maßnahmen nur dort anzuwenden, wo eine freiwillige Umsetzung der Marktteilnehmer im Sinne der anerkannten Anforderungen nicht zu den gewünschten Ergebnissen führt. Hierbei betont Dr. Hermann-Josef Baaken, Sprecher der Geschäftsführung, wie wichtig es sei, die Verantwortung für die Einhaltung der postulierten Menschenrechts- und Umweltstandards adäquat zwischen Staat und Unternehmen aufzuteilen. Die Unternehmen dürften mit den immensen Herausforderungen, die eine verbindliche Sorgfaltsplicht mit sich brächte, nicht allein gelassen werden. Die Erfolge der Aktivitäten der Futtermittelwirtschaft machten zudem deutlich, dass ein staatlicher Eingriff zum jetzigen Zeitpunkt nicht erforderlich sei und darüber hinaus aus Wettbewerbsgründen nur supranational erfolgen dürfte.

Die vollständige Stellungnahme entnehmen Sie bitte der Anlage.


 
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