Kleine Anfrage deutlich beantwortet: kein grundlegender Sicherheitsunterschied zwischen heimischen und Importfuttermitteln

03.04.2013 16:10
Kategorie: Rohstoffe/Qualität, Agrarpolitik
Von: bn

Der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Gerd Müller, erklärt in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, dass zwischen Futtermitteln innerhalb der Europäischen Union (EU) und Importfuttermitteln kein wesentlicher Unterschied bestehe. Denn auch innerhalb der EU würden große Partien von Futtermitteln auf langen Wegen transportiert, mehrfach umgeschlagen und in Chargen breit gestreut. Müller betont, dass für einheimische und importierte Futtermittel die gleichen Anforderungen gälten, so meldet Agra-Europe.

Importfuttermittel, die in der Gemeinschaft in den Verkehr gebracht werden sollten, müssten die in der EU für Futtermittel geltenden Anforderungen oder von Brüssel als zumindest gleichwertig anerkannte Bedingungen erfüllen. Bestehe zwischen der EU und dem Ausfuhrland ein besonderes Abkommen, müssten die Futtermittel den darin enthaltenen Vorgaben entsprechen.

Der Staatssekretär weist darauf hin, dass auch regional erzeugte und verarbeitete oder auch betriebseigene Futtermittel Risiken aus der Umwelt, der landwirtschaftlichen Produktion und der Verarbeitung ausgesetzt seien, die zu einer Belastung dieser Futtermittel mit unerwünschten Stoffen führen könnten. Daher bestehe auch im Hinblick auf die Futtermittelsicherheit kein grundlegender Unterschied zwischen diesen und Importfuttermitteln, heißt es in der Antwort.


 
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