Gesichter der Branche: Es gibt nichts Gutes – außer man tut es!

24.04.2017 16:10
Kategorie: DVT/Service

Schon als Kind war für Andreas Stein (48 Jahre alt) klar, dass er seinen Arbeitsalltag mit und für Menschen gestalten wird und nicht handwerklich-technisch arbeiten will. Da er immer sehr agil war, hat er nach der Ausbildung zum Außenhandelskaufmann und einer weiterführenden Ausbildung für sich entschieden, dass der reine akademische Weg oder der Weg eines Kaufmanns nur im Innendienst gar nicht seine Sache ist. Getreu Revolverheld ist er halt gern „immer in Bewegung“.

So ist er seit 1990 in der europäischen Futtermittelindustrie im Verkauf im Bereich Zusatzstoffe und Rohstoffe tätig. In der Zeit wurde er in verschiedenen Funktionen eingesetzt: vom Abwickler zum Innendienstverkäufer, über Außendiensttätigkeit und Verkaufsleitung bis hin zu Geschäftsführertätigkeiten.

Seit 2013 ist Andreas Stein in einem Konzern tätig, der dennoch mittelständisch geprägt ist. „An sich bin ich bestimmt kein Konzernkind. Ich durfte immer für mittelständische Unternehmen tätig sein. Dort waren die Strukturen schlank. Für mich war dort auch immer das richtige Maß an Mitgestaltung gegeben. In meinem jetzigen Bereich habe ich allerdings auch den nötigen, kreativen Freiraum, die Zukunft der gesamten Gruppe mitgestalten zu können. Der Begriff Verkauf ist nämlich meines Erachtens viel komplexer, als mancher sich vielleicht eher vorstellt. Verkauf beginnt mit: Planung, Lieferanten- und Kundenbetreuung, Produkt- und Marktentwicklung, Vorträge halten und Netzwerken – und endet: nie. Wo mein Smartphone ist, ist mein Büro. Aber ich liebe es.“

Die tägliche Arbeit von Andreas Stein ist sehr flexibel. So ist er häufig in Europa, demnächst auch für einige Projekte in Asien, unterwegs, um dort im sogenannten Bereich Business Development und Verkauf zu agieren. Dennoch gehören da natürlich auch Bürozeiten sowie Arbeitszeiten im Homeoffice dazu. „Im Büro ist es wichtig, sich mit den Kollegen über die neuen Entwicklungen der Märkte auszutauschen, Reisen und Kundenaktivitäten mit Kollegen besprechen oder interne Meetings abzuhalten. In meinem Büro kann ich da hingegen sehr konzentriert an strategischen Dingen arbeiten, wie Marketingplänen oder Budgets, oder Reisen vor- und nacharbeiten.
Für meine Art der Arbeit gehört natürlich das Verständnis für die eigene Familie dazu. Auch ganz wichtig eine tadellos funktionierende Infrastruktur im Unternehmen. Es bringt nämlich niemandem etwas, wenn gute Aktionen einfach verpuffen, weil sie niemand nacharbeitet. Auf meine Familie und meine Kollegen kann ich mich immer verlassen. Ohne sie wäre ich nämlich verlassen. Gerade meine Familie erdet mich sehr und unterstützt mich.“


Immer wichtiger wird die sehr enge Verbindung zwischen Verkauf und Lieferanten. So besteht auch ein Großteil seiner Arbeit in der Lieferantenbetreuung, um die Qualitäten überwachen zu können, über die neuen Projekte, Produkte und die Verkaufsentwicklung einen direkten Draht zu haben.

„So, wie ich arbeiten und leben darf, bin ich glücklich. Auch und gerade, weil die Arbeit in unserer Branche, der Futtermittelindustrie, von Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit geprägt ist. Es ist eine erweiterte Familie, halt eine „Futtermittelfamilie“. Dabei ist es auch ein gutes Gefühl zu wissen, dass man dazu beiträgt, die Menschheit gut zu ernähren.“


 
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