Europäisch-brasilianisches Engagement für nachhaltiges Soja

25.04.2017 13:33
Kategorie: DVT/Service, Rohstoffe/Qualität

Die europäische Futtermittelwirtschaft und brasilianische Sojaerzeuger arbeiten weiter an der Erstellung eines gemeinsamen Aktionsplans zur Förderung eines nachhaltigen Sojaanbaus und -handels. Vertreter der europäischen Verbände der Mischfutterhersteller (FEFAC) und der Ölmühlen (FEDIOL) sowie des brasilianischen Anbauverbands Aprosoja, des brasilianischen Dachverbandes der Pflanzenölindustrie (Abiove) und der global agierenden Sustainable Trade Initiative (IDH) trafen sich am 11. April in São Paulo, um konkrete Maßnahmen des künftigen Plans vorzustellen und zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand dabei das von brasilianischen Bauernverbänden getragene Beratungsprogramm „Soja Plus“ für eine nachhaltige Sojaproduktion.

Die Organisationen hatten im Januar dieses Jahres ein „Memorandum of Unterstanding“ unterzeichnet. Ziel ist es, in der brasilianischen Sojaproduktion den Umweltschutz voranzubringen und die Rechte ländlicher Gemeinschaften zu sichern. Gleichzeitig soll in der EU der Einsatz von nachhaltig erzeugtem Soja in der Fütterung gefördert werden. Unter anderem berichtete Abiove im April von seinem Engagement, „Soja Plus“ in weiteren Regionen Brasiliens umzusetzen. FEFAC bemüht sich darum, die Anerkennung von „Soja Plus“ in der EU auf den Weg zu bringen. FEDIOL betonte die Notwendigkeit, den Behörden in der Europäischen Union die Fortschritte Brasiliens im Umweltschutz zu vermitteln. Weitere andere Aktivitäten sind in der Umsetzung und geplant.

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