Deutsche Fleischproduktion mit leichtem Minus

13.08.2014 08:57
Kategorie: DVT/Service, Markt/Statistik
Von: bn

Im ersten Halbjahr 2014 wurden in den gewerblichen Schlachtbetrieben Deutschlands knapp 4,0 Millionen Tonnen Fleisch produziert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Rückgang von 0,3 Prozent (– 12.600 Tonnen).

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) ist der Rückgang der Fleischproduktion vorrangig auf die verringerte Schweinefleischproduktion zurückzuführen. Die Anzahl der geschlachteten Schweine verringerte sich von Januar bis Juni 2014 auf 28,6 Millionen (– 1,8 Prozent; – 539.100 Tiere). Die daraus erzeugte Schweinefleischmenge von 2,7 Millionen Tonnen fiel im zurückliegenden Halbjahr um 2,0 Prozent geringer aus als das Vorjahresergebnis (– 54.900 Tonnen).

Die Geflügelfleischerzeugung nahm dagegen deutlich zu, die Rindfleischerzeugung stieg leicht: Im ersten Halbjahr 2014 betrug das Aufkommen an Schlachtrindern 1,7 Millionen Tiere (+ 1,9 Prozent; +11.300 Tiere). Aufgrund eines leichten Anstiegs des durchschnittlichen Schlachtgewichts der Rinder fiel der Zuwachs bei der Schlachtmenge etwas größer aus. Produziert wurden knapp 534 000 Tonnen Rindfleisch (+ 2,2 Prozent; + 31.000 Tonnen).
Die Geflügelfleischerzeugung stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 auf 747.300 Tonnen (+ 4,3 Prozent; + 31.100 Tonnen). Dies ist vor allem auf den starken Anstieg der Erzeugung von Jungmasthühnerfleisch auf 471.900 Tonnen zurückzuführen (+ 6,9 Prozent; + 30.500 Tonnen).
Fast 9.500 Tonnen Schaf- und Lammfleisch wurden im ersten Halbjahr 2014 gewerblich erzeugt (+ 1,7 Prozent). Die Produktion von Lammfleisch stieg dabei um 1,8 Prozent (+ 145 Tonnen), die Erzeugung von Schaffleisch erhöhte sich um 0,8 Prozent (+ 12 Tonnen). Ziegen- und Pferdefleisch erzielten eine Schlachtmenge von 1.300 Tonnen (– 18,7 Prozent; – 300 Tonnen).

Quelle: Destatis

Stat. Bundesamt, Pressestelle, Wiesbaden


 
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