Corona ... und wir machen weiterhin Tiernahrung

08.04.2020 16:21
Kategorie: DVT/Service

Den Laden am Laufen halten – wie oft liest und hört man das zurzeit?! Gegessen wird immer - gefressen auch. Umso wichtiger ist es auch für Hersteller von Tiernahrung, dass die Tiere - ob Kuh, Schwein, Huhn, Hund oder Katze – weiterhin mit ausreichend und gutem Futter versorgt werden. Dafür arbeiten die Mitarbeiter*innen der Firmen momentan unter veränderten und teils erschwerten Bedingungen. Hier ein kleiner Einblick mit Bildern von unterschiedlichen Mitgliedsfirmen, verbunden mit einem riesengroßen Dankeschön an alle, die dafür sorgen, dass die Futterversorgung gewährleistet bleibt!

Koordination und Kommunikation sind vermutlich die Schlagwörter für viele derzeit. Mitarbeiter*innen müssen genauso geschützt werden wie die Kunden und Lieferanten. Die Futterberatung findet im Schwerpunkt per Telefon statt – nur bei besonderem Bedarf auch persönlich, Futterbestellungen laufen wie gewohnt per Telefon, Fax, App etc. ein.

Wer kann, arbeitet von zuhause. So wird versucht, die Anzahl der Mitarbeiter*innen an den Standorten, vorrangig in den Büros, so gering wie möglich zu halten. Die, die im Büro sind, werden weit verteilt gesetzt, um den Abstand untereinander beizubehalten. Die IT kann auch unterstützen und gibt zum Beispiel staub-, schmutz- und wasserdichte Silikontastaturen heraus, die sich leicht desinfizieren lassen. Flexible Arbeitszeiten helfen ebenfalls dabei, individuell Arbeit und private Herausforderungen und Aufgaben unter einen Hut zu bringen.

Die Mitarbeiter*innen aus der Produktion, der Logistik, im Labor oder als Fahrer*innen können nicht ins Homeoffice gehen. Für sie gelten verschärfte Abstands- und Hygieneregeln. Verhaltensregeln stehen beispielsweise im Firmenintranet und möglichst an jeder Tür in den Produktionen. Mensen und Cafeterien werden aktuell lediglich als Aufenthaltsräume mit viel Abstand zwischen den Plätzen oder als Ausgabestellen für Lunchpakete genutzt. Dabei wird auf eine strikte räumliche Trennung der Mitarbeiter*innen untereinander sowie zwischen Gewerbler*innen und Mitarbeiter*innen aus dem Innendienst geachtet.

Gruppenhaltung gilt auch in den Futterwerken: Personen bleiben in gleichen Gruppen in ihren Schichten und an ihrem Standort und wechseln nicht. Auszubildende, die sonst in einem rollierenden Verfahren möglichst viele Abteilungen bzw. Standorte kennenlernen sollen, bleiben ebenfalls dort, wo sie jetzt sind.

Und dann sieht man firmenintern gegenseitige Aufmunterungsgrüße und kleine Geschenke … Grüße und Dankeschön zu versenden, ist auf so verschiedenen Wegen möglich.

P. S. Und die Tiere von Tierheimen, im Zirkus oder von Obdachlosen werden auch nicht vergessen. Spenden sowie Spendenaufrufe gehören auch dazu. Wir danken allen Engagements!


 
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