Die Futtermittelindustrie in Deutschland
Ende 2009/2010 wurden in Deutschland 330 Mischfutterhersteller (Betriebe mit einer Jahresproduktion von über 500 Tonnen) gezählt. Die Mehrzahl der Unternehmen ist in den nördlichen Bundesländern (56,6 Prozent der Betriebe) ansässig. In dieser Region liegt auch der Schwerpunkt der gesamtdeutschen Nutztierhaltung. Das Gebiet umfasst die Länder Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen. In den südlichen Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und Bayern befinden sich insgesamt 23,6 Prozent der Betriebsstätten, in den östlichen (Mecklenburg-Vorpommern, Berlin/Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen) 19,6 Prozent.
Ein Teil der DVT-Mitglieder ist hier mit Kontaktdaten veröffentlicht.
Der Einstieg in die Futtermittelindustrie ist vielfältig und spannend - haben die Produkte und Themen doch immer mit unserem täglichen Essen und Trinken und damit mit deren Qualität und Sicherheit zu tun. Gerade die Ausbildungsberufe beinhalten zumeist in der Öffentlichkeit wenig bekannte Chancen. Sicherlich gibt es bundesweit in anderen Branchen von der Anzahl her gesehen mehr Plätze in anderen Ausbildungsberufen - die großen Chance, nach der Ausbild vom Unternehmen übernommen zu werden, macht diesen Zweig besonders attraktiv.
Verschiedene Berufe finden sich in der Welt der Tiernahrung wieder, z. B. Kaufmann/-frau im Bereich Industrie-, Groß- und Außenhandel oder Industriemechaniker/in. Welche Berufe und Positionen über den Ausbildungsweg, eine Weiterbildung oder über ein Studium erlernbar sind, zeigt die Aufstellung unten.
Einer der typischsten ist sicherlich der des Müllers/der Müllerin, heute offiziell Verfahrenstechnologin/e in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft:
Der Müller mit Zipfelmütze und Mehlsack über der Schulter – mit diesem nostalgischen Bild hat der Beruf heutzutage nichts mehr zu tun. Anstelle dessen stehen Futtermittelkunde, Elektro- und Automationstechnik, Anlagenplanung und mehr auf dem Lehrplan.
Ausführliche Informationen zum Ausbildungsberuf und die Weiterbildungsmöglichkeiten, Tipps und Tricks, wichtige Adressen sowie weitere Einsatzbereiche sind ansprechend zusammengefasst auf: www.mueller-in.de.







