Futter für unsere Tiere – wir machen das
Bei der Herstellung von Fleisch, Milch, Käse oder Eiern sind zahlreiche Branchen der Landwirtschaft beteiligt. Die erste Stufe bildet der Bereich der Unternehmen, die Futtermittel, Vormischungen und Zusatzstoffe für Nutz- und Heimtiere herstellen, lagern und damit handeln. Der Deutsche Verband Tiernahrung e. V. (DVT) vertritt als unabhängiger Wirtschaftsverband die Interessen dieser Firmen. Er repräsentiert ca. drei Viertel des deutschen Futtermittelmarktes und stellt damit die größte Interessenvertretung der Branche in Deutschland dar.
Hier finden Sie: Presseveröffentlichungen oder Positionen, Hintergrundinformationen zur Tierernährung oder zur Branche sowie aktuelle Meldungen. Informieren Sie sich in Sachen Futtermittel und Tierernährung.
topagrar-Sonderbeilage „Jobstarter“
Das Fachmagazin top agrar hat speziell für junge Agrarier die Karrierezeitschrift „Jobstarter“ entwickelt.
UK: Lebensmittelhändler stellen non-gv-Schiene ein
Der britische Lebensmittelhändler Tesco war jahrelang Vorreiter für das Marktsegment tierischer Lebensmittel, die ohne genetisch veränderte Futtermittel erzeugt werden. In seinen Eigenmarken für Eier und Geflügelprodukte hatte das Unternehmen die Vorgabe bisher in Form einer garantierten nicht-Verwendung gentechnisch veränderter Futtermittelkomponenten umgesetzt; nun wird diese Garantie ausdrücklich zurückgezogen.
Zur aktuellen Dioxin-Warnung für einen Zusatzstoff
Durch die amtliche Untersuchung einer Vitamin-Vormischung, die Tocopherol enthält, wurde ein erhöhter Dioxin-Wert von 40 ng/kg festgestellt (= 40 pg/g). Die sofort eingeleiteten Verfolgsuntersuchungen zur Aufklärung, woher die Belastung stammt, haben ergeben, dass das aus China stammende Tocopherol mit 186 ng/kg belastet war. Für den Zusatzstoff Tocopherol existiert in der EU kein Grenzwert, die Zusatzstoffvormischung dürfte maximal 1,0 ng/kg enthalten. Nach Mitteilung der Überwachungsbehörden wurde die betroffene Vormischung bereits gesperrt, eine Weiterverarbeitung erfolgt nicht. Vorhandene Bestände werden von dem betroffenen Hersteller in Belgien zurückgeholt und vernichtet.
Kleine Anfrage deutlich beantwortet: kein grundlegender Sicherheitsunterschied zwischen heimischen und Importfuttermitteln
Der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Gerd Müller, erklärt in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, dass zwischen Futtermitteln innerhalb der Europäischen Union (EU) und Importfuttermitteln kein wesentlicher Unterschied bestehe. Denn auch innerhalb der EU würden große Partien von Futtermitteln auf langen Wegen transportiert, mehrfach umgeschlagen und in Chargen breit gestreut. Müller betont, dass für einheimische und importierte Futtermittel die gleichen Anforderungen gälten, so meldet Agra-Europe.







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